Hohes Ufer in Ahren­shoop, Darß

Hohes Ufer an der Ost­see­küs­te des Darß zwi­schen Ahren­shoop und Wus­trow, auf­ge­nom­men im März 2017.

Hohes Ufer, Ahrenshoop

Das Hohe Ufer zwi­schen Ahren­shoop und Wus­trow ist der Teil des Darß-West­stran­des, wel­cher von einer Steil­küs­te flan­kiert wird. An die­sem Steil­ufer gehen jedes Jahr ein bis meh­re­re Meter Land ver­lo­ren, da die Ost­see bei kräf­ti­ge­rem Wind direkt anschlägt und den leh­mi­gen Boden weg­spült. Maß­nah­men zum Küs­ten­schutz sind der­zeit nicht geplant, wes­halb die Ero­si­on aktu­ell nicht ein­ge­dämmt wer­den kann. Eine zu DDR-Zei­ten errich­te­te Bun­ker­an­la­ge ist des­halb seit eini­gen Jah­ren dabei, kom­plett in die Ost­see zu fal­len – in jedem Früh­jahr fin­den sich neue Beton­tei­le am Fuß der Steil­küs­te, wel­che im Vor­jahr noch ein paar Meter wei­ter oben in der Erde steckten.

Wenn man einen roman­ti­schen Son­nen­un­ter­gang sehen und die Wei­te der Ost­see genie­ßen möch­te, dann ist das Hohe Ufer genau der rich­ti­ge Platz. Am Ende des Weges von Ahren­shoop-Nie­ha­gen fin­den sich Sitz­bän­ke, und der alte Bun­ker bie­tet (noch) eine erhöh­te Aus­sichts­platt­form. Der Weg vor dem Bun­ker ist lei­der nicht mehr begeh­bar; aber par­al­lel zur Abbruch­kan­te läuft, radelt und rei­tet es sich ein paar Meter von der Steil­küs­te ent­fernt ganz ent­spannt nach Wus­trow und zurück. Hohes Ufer – meist der ers­te Platz, zu dem wir in unse­ren Darß-Urlau­ben pil­gern, nur weni­ge Fuß­mi­nu­ten von unse­rer Unter­kunft ent­fernt. In schät­zungs­wei­se acht­zig bis ein­hun­dert Jah­ren müs­sen wir, wenn die Ero­si­on der Steil­küs­te im der­zei­ti­gen Tem­po vor­an schrei­tet, für die gran­dio­se Aus­sicht noch nicht ein­mal mehr aus dem Haus gehen. 🙂

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Einen Bericht zu unse­rem Dar­ßur­laub ’17 gibt es bei urlaub.heizfrosch.de!